Filmkritik: Tim Burton will auf “Die Insel der besonderen Kinder” (Spoilerfrei)

Tim Burton: Dieser Name stand lange Zeit für clevere und schräge Kino­un­ter­hal­tung kombi­niert mit einem einzig­ar­tigen visu­ellen Erzähl­stil. Leider konnte Jonny Depps geheimer Lieb­erhaber mit seinen letzten Werke nie ganz an den Film-Mythos anknöpfen, den er sich mit skurilen Werken, wie “Big Fish”, “Ed Wood” oder “Edward mit den Sche­ren­händen” selbst erschaffen hat.

Waren “Alice im Wunder­land” oder “Dark Shadows” zwar optisch in Burtons Welt ange­sie­delt, fielen sie erzäh­le­risch eher flach und unaus­ge­wogen aus. Trotzdem stirbt die Fanhoff­nung immer erst zuletzt und immer, wenn der Mann mit der krausen Frisur zurück ins Fantasy Genre hüpft, betet man dafür, dass er seine Film Magie wieder­ge­funden hat. Und die Zutaten für seinen neuesten Film scheinen da zuerst einmal zu stimmen.

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