Poster von Film Die Unglaublichen 2

Filmkritik: Disney Pixars DIE UNGLAUBLICHEN 2 (Spoilerfrei)

Nach 14 Jahren bringt Disney Pixar den Nachfolger einer seiner besten Filme in Form von Die Unglaublichen 2 ins Kino. Fans wurde immer wieder versprochen, dass erst ein Sequel kommen würde, wenn man eine würdige Story hätte. Ob dem so ist, kläre ich (Nerdizist Michael) heute in einem kleinen Review.

Ich kann es nicht oft genug wiederholen. In den 2000ern war Pixar DAS Non-Plus Ultra, was Animationsfilme (und vielleicht Film im Allgemeinen) anging. Fast jeder Schuss war ein Volltreffer. Und wenn mal eine kleine Gurke (ich schau auf dich CARS) dazwischen war, war wenigstens die filmische Qualität über allem, was Warner und Co. brachten.

Bei der “neuen” Filmen gilt dies fast immer noch. Doch seitdem sich das Studio entschieden hat, fast genauso viele Sequels, wie Originale zu releasen, kann man drüber streiten, wie sich dieser Output auf die Qualität der Filme insgesamt ausgewirkt hat. Nach diversen Toy Story und Cars Nachfolgern, sowie Findet Dory und der Monster Uni nun also auch Die Unglaublichen. Das Original kam zu einer Zeit, da erschienen Superhelden Filme noch unter “ferner liefen” und MARVEL noch Jahre davon entfernt, das goldene Zeitalter der Comicfilme einzuläuten. Und trotzdem glänzt der erste Teil weiterhin als Prunkstück des Genres mit seinen cleveren Ideen und witzigen Parodien auf das Superhelden Thema.

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Cover von Pixars Coco (Junge mit Hund)

Filmkritik: Pixars Coco – Lebendiger als das Leben


Diese Woche startet Pixars neuestes Werk Coco – Lebendiger als das Leben in den deutschen Kinos und schafft das, was Pixar in seinen Anfangsjahren noch mit jedem neuen Film vollbracht hat: Das Potential zu haben zum Klassiker zu werden.

Pixars Standing als Non-Plus Ultra der Animationsbranche musste mit den Filmen der letzten Jahre immer wieder hinterfragt werden. Nach dem 2010er Glanzstück Toy Story 3 konnte eigentlich nur der brillante Alles steht Kopf den rigorosen und unverschämt hohen Qualitätskriterien standhalten, die sich das Studio den ersten 15 Jahren selbst aufgebaut hat.

Kleiner Hinweis: Wer die Kritik lieber hören will, startet einfach die Episode im Player. Alle anderen lesen jetzt weiter 😉

Pixars Sequel Fluch

Unter den 8 Filmen, die das Studio seit 2010 rausbrachte, befanden sich gerade einmal 3 neue Werke. Die restlichen 5 Streifen waren allesamt Sequels. Und mal abgesehen vom beschämenden Cashgrab Cars 2, fühlten sich Filme, wie Merida – Legende der Highlands oder Findet Dory zwar gut an . Doch am Ende war da immer das Gefühl, dass entweder ein Quäntchen zum Klassiker fehlte oder dass man das alles schon mal gesehen hatte.

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Filmkritik: Cars 3: Evolution a.ka Lightning Balboa III

Nach dem unterirdischen Fehlstart von Teil 2 führt Cars 3: Evolution eine willkommene Kurskorrektur durch und hilft dem Pixar Cashcow Franchise zurück auf die Spur.

Kurz vorweg: Obwohl ich ein riesiger Pixarfan bin, habe ich mir Teil 1 und 2 nie im Kino angesehen, sondern erst einige Zeit später im Heimkino. Wo Teil 1 mich dank Doc Hollywood Story mit Pixarcharme noch positiv überraschen konnte, fiel für mich das Agentensetting von Teil 2 inkl. unterirdischem Kinderwitz komplett durch.

Deus Ex Cars


Doch wider Erwarten hat Pixar es mit Hilfe des früheren Animators Brian Fee (Ratatouille, Wall-E) tatsächlich geschafft eine erneute 360° Kehrtwende zu vollführen und einen akzeptablen dritten Cars Film an den Start zu schicken.

Vergessen ist die Schmach von Teil 2. Wortwörtlich. Das Sequel wird nicht mal ansatzweise erwähnt. (Meine Theorie: Der Film war Fanfiction von Schrottplatz-Hillbilly Mater) Stattdessen kehren wir zurück in die Rennarena und erleben ein klassisches Sportfilm-Sequel, das sich wie ein Mix aus Rocky III und Rocky Balboa anfühlt.
Nervige Sidekicks, wie Mater, werden auf die Seitenlinie verbannt, unnütze Flachwitze, wie fliegende Bondautos nicht mal im Hintergrund gezeigt und blamable Scherze auf ein Minimum reduziert. Cars 3: Evolution können sich sogar erwachsene Menschen ansehen.

Cars 3: Lightning Balboa

Worum geht’s denn überhaupt? Lightning McQueen, seit Jahren All-Star der Rennszene bekommt die Last des Alters zu spüren. Als eine neue Generation aufgemotzter Technikboliden ihm die Saison ruiniert, erlebt er im letzten Rennen einen fatalen Horrorcrash, der ihn zurück in das verschlafene „Radiator Springs“ befördert.

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Blu-Ray Review: Pixar’s Findet Dory als perfektes Sequel?

Seit letzter Woche gibt es “Findet Dory” den Nachfolger zu Pixars Unterwasserroadtrip von 2003 auch bei uns auf DVD, Blu-Ray und in diversen Digital Formaten. Wir haben uns den Release zum Anlass genommen, eine kleine Kritik zum Animationshit nachzuschieben und uns erneut über eines der guten Pixar Sequels zu freuen.

Pixar Filme sind so eine Sache für uns Deutsche: Während der Rest der Welt das neueste Werk aus Disneys Edelschmiede der 3D Unterhaltung meist im Sommer zu sehen bekommt, müssen wir Deutschen uns seltsamerweise fast immer bis zum Herbst gedulden. Auch bei “Findet Dory” waren wir wieder eine der letzten Länder, die mit der Präsenz des Films in den Kinos beglückt worden sind. Ich habe keine Ahnung, was das deutsche Disneymarketing dazu bewegt. Aber bei einem Film, wie “Findet Dory” tut das als Kino- und Animationsfilmliebhaber manchmal schon weh. Dementsprechend müssen wir auch immer etwas länger auf die Heimkinoauswertung warten.

Jetzt, knapp 2,5 Monate nach dem Start der Blu-Ray in anderen Ländern, könnten wir aber kaum glücklicher sein, denn wenigstens bietet die Scheibe, neben dem großartigen Film, auch einiges an nettem Bonusmaterial, das einem den Abend erhellen kann.

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