Filmkritik Atomic Blonde | Nerdizismus Folge 45

Atomic Kitten ist wieder da!

Keine Angst, ist nur Charlize Theron aka Lorraine Broughton aka Atomic Blonde (wer hat sich nur diesen Titel ausgedacht?) . Lorraine ist MI6-Agentin und somit Kollegin von James Bond. Im Jahre 1989, da weilte James gerade in Isthmus City (müsst Ihr nicht googlen, die Stadt ist frei erfunden) macht sich Agentin Broughton zusammen mit dem Leiter der Berliner MI6-Niederlassung David Percival (James McAvoy) auf, eine Liste zu mit den Namen von westlichen Agenten zu erhaschen bzw. zu verhindern das die Russen diese bekommen. Aber die Liste kommt von der Stasi, was eigentlich heißt die Russen haben Sie schon…oder doch nicht? Dann gibt es noch einen Doppelagenten den keiner kennt und jede Menge Style over Substance!

Atomic Blöd

Hört sich wirr an? Ist es auch. Die vermeintlich Liste ist ein auf lausiger McGuffin bei dem nie klar wird warum der wichtig sein soll, die Handlung wird permanent durch Verhörszenen unterbrochen, die Deutschen in Berlin reden feinstes Klischeedeutsch (“Ein Fehler? Wird sind hier Deutschland, wir machen keine Fehler”), die Wendestimmung wird überhaupt nicht eingefangen und zu allem Überfluss hat sich auch noch Till Schweiger in den Streifen geschlichen. Oskarreifer 90 Sekunden Auftritt!

Hintergrund & Infos zu Atomic Blonde

Atomic Blonde basiert auf der Graphic Novel The Coldest City, die der Brite Antony Johnston 2013 als gezeichneten, im Kalten Krieg angesiedelten Spionage-Thriller veröffentlichte. Er kündigte damals an, dem Werk weitere Bücher einer Reihe folgen zu lassen. Ein weiterer Film ist auch schon in Planung. Warum, das wissen nur die Produzentengötter.

Was uns  sonst noch gefiel und was alles nicht, dass hört Ihr in der aktuellen Folge von Nerdizismus. Viel Spaß 🙂



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