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Siehst Du J.J., so wird das gemacht!

Es kommt wirklich selten vor, dass Nerdizist Chris emotional im Kino wird. Was der leider nur mittelprächtige “The Force Awakens” nicht schaffte, meistert Rogue One spielend. Grandios. Sensationell. Episch. Einfach Star Wars.

Ich fühlte mich wie Anno ’83, als ich meinen ersten (damals noch ) Krieg der Sterne-Film (“Die Rückkehr der Jedi-Ritter”) auf der großen Leinwand sah und nicht mehr die durchgenudelten VHS-Bänder auf der heimischen Flimmerkiste bestaunt musste. Wie RotJ, hat dieser Streifen, alles was einen guten Star Wars Film ausmacht:

  • eine spannende Story (und das obwohl mal ja weiß wie es ausgeht),
  • sensationelle Tricktechnik, epische Schlachten und
  • richtig gute Bösewichte (und davon mehr als ihr denkt)
  • cleveres Bindeglied zu EP IV “A new hope”
  • keine Gungans
  • kein Slapstick

Ich weiß, dass ich in einem guten Film bin, wenn mir die offensichtlichen Plotholes egal sind, ich nicht auf Handy oder Uhr schaue und mein Getränk am Ende noch voll ist. Kurzum, ich voll in die Welt eintauche.

Chewie, now we’re home!

Rogue One ist der erste Film seit Jahren, bei dem alle drei Dinge zusammenkamen. Dafür, dass ich für 2 Stunden wieder 8 Jahre alt sein durfte, mehrfach Freudentränen in den Augen hatte und mein Star Wars Herz endlich wieder so richtig abfeiern durfte, dafür muss man allen Beteiligten an diesem Film danken. Ich hoffe, J.J. Abrams nimmt Notiz von den Reaktion die dieser Film hervorrufen wird – ich glaube da werden Nachdrehs fällig 😉

Also ich EP VII zum zweiten Mal in Kino sah, dann nur um so schauen ob der wirklich nur so meh war, wie ich ihn nach dem ersten Anschauen fand (auf englisch war er dann etwas besser, aber immer noch meh). Die Blu-Ray liegt seitdem ungenutzt im Schrank. Diesmal freue ich mich darauf, noch mehr Details zu entdecken, wieder 8 Jahre alt zu werden und mir zu wünschen, der X-Wing wäre meiner.

Wenn ich etwas bekritteln müsste, dann lediglich auf höchstem Niveau. Ein Titelcrawl inkl. Star Wars Main Theme wäre schön gewesen, das Einblenden von Planetennamen ist irgendwie “un-star-wars-isch”, die Stormtrooper treffen wieder mal nur dann ihr Ziel wenn es dramaturgisch passt, John Wiliams Score klingt am Anfang etwas nach einem mittelmäßigen “Rip-Off” eines Star Wars Soundtracks, 1-2 Charakterentwicklungen sind nicht ganz kohärent, und ganz zu Beginn sind einige Szenen, die irgendwie nach “Fan-Film” aussehen. Aber nur, weil Fanfilme heutzutage so gut gemacht sind.

Das ist alles so gut, kein Wunder das Disney schon das Sequel angekündigt hat.

Geht ins Kino, geht in 3D und geht in OV (wenn ihr könnt).

Wertung: 9,5 von 10 Gummipunkten

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Spoiler Filmkritik zu Rogue One
Mehr Star Wars

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4 Kommentare

Darman · 13. Dezember 2016 um 18:49

Da bin ich ja gespannt!
Kleine Anmerkung zum “Rip-off” score- vielleicht liegts daran dass er in der Tat nicht aus der Feder von John Williams kommt! 😉

    Chris · 13. Dezember 2016 um 19:30

    Mmmh bei den Credits wird John aber allein genannt. Evtl später im Kleingedruckten 😉 Vllt haben wir vor lauter Freudentränen aber auch nicht hingesehen

      Darman · 14. Dezember 2016 um 12:16

      Wikipedia meint: “Ursprünglich sollte Alexandre Desplat die Filmmusik komponieren. Im September 2016 wurde bekannt, dass Michael Giacchino seine Arbeit übernimmt, der bereits die Musik für die Star Trek Reboot-Filme komponiert hatte[26] und im Film Star Wars: Das Erwachen der Macht in einem Cameoauftritt zu sehen war. Giacchino hatte die Filmmusik nach eigenen Aussagen in nur vier Wochen komponiert.[27] Der Soundtrack umfasst 21 Musikstücke und wird am 16. Dezember 2016 von Walt Disney Records veröffentlicht werden.”
      Freu mich echt drauf den Film morgen zu sehen.

        Chris · 15. Dezember 2016 um 11:43

        Du hattest Recht, in den Credits steht sinngemäß “Star Wars Themes by John Wiliams”
        Dann stimmts also mit dem Rip-off 😉

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