Star Trek Discovery S01E10 & E11 Recap

“Die Macher der Show haben uns alle getrollt!” – Chris

Wo kommen wir her?

Mit dem Eingangs erwähnten Fazit endete die letzte Podcastfolge von Trek Nerds im Jahr 2017. Da war Nerdizist Chris noch guter Dinge, dass sich auf dem Raumschiff Discovery noch alles zum Guten wenden würde. Nämlich, dass die Macher der Serie die USS DISCO aus dem bei Trekkies sehr beliebten Spiegel-Universum in die Prime-Line holen. Nicht nur Chris hatte diese Hoffnung, auch Mike Stoklasa von RedLetterMedia gab sich dieser Illusion hin. Wir waren also nicht ganz allein mit dieser Vermutung. Wie clever wäre es gewesen, welch guter Kniff im Plot und dazu noch allen neunmalklugen Nerds (inklusive uns) schön einen ausgewischt. Aber, es kam alles anders.

Ab ins Mirroverse

Statt neue Wege zu gehen, heißt es nun zum wiederholten Male “Spieglein, Spieglein im Universum, wer bringt heute wieder wen um?”

Das ist alles leider nicht neu, das hat man alles schon mal gesehen. Und hier enttäuscht dieser Handlungstrang von STD auch. Zwar sind die Folgen “Nur wegen dir” & “Der Wolf im Inneren”  durchaus unterhaltsam und ab und an sogar spannend, dann allerdings sehr vorhersagbar und voller Plot Convenience. Wirklich irritiert hat uns aber die Tatsache, dass hier teilweise ein Wissen innerhalb des Star Trek Universums vorausgesetzt wird, das einen Einsteiger in Trek völlig überfordert. Nicht weniger als 4 Folgen (aus TOS und ENT), 2 Universen und eine Zeitverschiebung bilden den Hintergrund für diesen Storyarch. Wer kann und will da als “Normalo” noch folgen?

Neben den üblichen Widrigkeiten des Mirrorverse, wissen wir nun das Ash der hauslose Klingone Voq ist, daher nennen wir ihn nur noch AshVoq. Der killt mal eben den Mass Effect Doctor, versucht et Mischaela zu töten ist auch sonst irgendwie neben der Spur. Dazu gibt es jede Menge Cameos, der Running Gag mit den bärtigen Vulkaniern und nen Imperator. Been there, done that.

 

Star Trek ist nicht GoT

Irgendwie stottert der Sporenantrieb gerade gewaltig und die Show fühlt sich mehr nach Game of Thrones oder LOST an, aber nicht wie ein Abenteuer in Star Trek. Der Wohlfühlfaktor, dass das meine Crew ist, will und kann sich auch nicht einstellen, wenn man alle Nase lang mit dem Ableben eines Crewmitglieds rechnen muss. Das mag zwar “modern” sein, weil das “eben heutzutage alle so machen”, passend für Star Trek ist es aber nicht. Irgendwie scheinen die Macher vergessen zu haben, dass die Discovery auch mal was zu discovern braucht – to boldly go… erinnert Ihr Euch, da war mal was…

Das alles ficht die Nerdizisten aber nicht an auch diese 2 Folgen bis in Details zu besprechen. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Hören.

 

Wie hat Euch diese Folge gefallen? | Trek Nerds Folge 7

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4 Kommentare zu “Star Trek Discovery S01E10 & E11 Recap”

  1. Also bei TNG und wohl auch bei VOY gab’s aber keine Spiegel-Universum-Folgen 😉 Bein TNG höchstens die, in der Worf zwischen den Universen springt, aber das “bekannte” Spiegeluniversum war da ja auch nicht bei…

  2. Ich bin in vielem eurer Meinung, finde es allerdings voll ok, den Kanon freier auszulegen. Wenn es gute Gründe dafür gibt – und da reicht mir (als Grund für Hologramme zb) das es technisch aus heutiger Sicht Blödsinn wäre, das sie sowas nicht haben. Früher hat man sich die Zukunft anders vorgestellt und ich möchte heute nicht die Zukunftsvisionen der 90er sehen. Geschichten müssen sich der Zeit anpassen, sonst werden sie unglaubwürdig. Ich finde allerdings auch, dass Discovery einiges besser erklären könnte und (anscheinend) ohne Not von Kanon abgewichen wird.

    Noch was: Ich bin eigentlich nicht sehr empfindlich was Spoiler angeht, aber in einem Nebensatz mal eben etwas wichtiges einer anderen aktuellen Serie (in diesem Fall Westworld) rauszuhauen, muss doch nicht sein.

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