Star Trek Discovery S01E14 & E15 Recap

“Everything rhymes” – George Lucas

Schon dem Lucas sein Schorsch wusste “alles reimt sich”. Und vielleicht muss man die letzten beiden Folgen Star Trek Discovery auch so verstehen – als einen Reim auf den Pilotfilm. Leider holpert das Metrum gewaltig und auf viele Storylines kann sich der geneigte Zuschauer am Ende gar keinen Reim machen. Mit viel TamTam und Getöse wurde uns ein Krieg zwischen der Föderation und dem klingonischen Imperium angeteasert, der dann im Grunde nie wirklich zu sehen war und innerhalb von 2 Minuten und 2 Sätzen beendet wurde.

Is das ne Story oder kann das weg?

Star Trek Discovery ist gut im Anreißen von Fragen, aber noch besser im simplen Wegwischen von möglichen Antworten. So werden essentielle Elemente der Serie (Klingon War, ISS Disco, Sporenantrieb etc.) nur unzureichend oder gar nicht beantwortet. Vieles ist und bleibt Stückwerk, gute Ideen verpuffen Ansatz und immer, wenn sich eine interessante Option bietet, geht man den einfachen, den vorhersehbaren Weg. Immerhin – es gab diesmal keine Auflösung mittels Zeitreise.

to boldly go?

Beim Schreiben dieses Textes versteht der Verfasser auch den Titel der letzten Folge “Nimm meine Hand”. Die Drehbuchautoren brauchten wohl eine selbige und ergriffen freudig die Hand der Enterprise. Hat man ernsthaft so wenig Vertrauen in das eigene Produkt, dass man glaubt es ohne Teaser auf Pike, Spock & Co nicht schaffen zu können? “To boldly go” fühlt sich anders an.

Nun wollen die Nerdizisten aber nicht alles verdammen, die Serie mögen und erinnern sich an die ersten Staffeln von TNG & DS9, die waren nämlich auch nicht gerade das Gelbe von Drehbuchei. Es besteht also noch Hoffnung und wir hören uns mit den Trek Nerds dann 2019 wieder, wenn die USS Discovery hoffentlich endlich etwas discovern kann.

Was ist Eure Meinung zur Serie? Bleibt Ihr am Ball? Habt Ihr eine andere Meinung? Schreibt es in die Kommentare, wir freuen uns auf Eure Meinungen.

 

Wie hat Euch diese Folge gefallen? | Trek Nerds Folge 9

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1 Kommentar zu „Star Trek Discovery S01E14 & E15 Recap“

  1. Schöner Cast wie immer, besonders lachen musste ich über Eves Soap Version..

    Mein Fazit tolle Folge und eine tolle Serie. Kann die teilweise auch von euch harsche Kritik nicht verstehen. Die Fans beschweren sich immer über Dinge im Kontext zu den alten Serien, zu wenig übergreifende Handlung.. dies und jenes ist unglaubwürdig..
    Seltsam ich denke wenn heute eine Serie wie TNG starten würde, wäre die nicht über einige Folgen raus gekommen. Mann stelle sich vor 10 Podcast und Webseiten würde eine Folge wie das Gesetzt der Edo oder Plante Angel One auseinandernehmen.
    Ich fand das Ende des Krieges auch merkwürdig, aber es war eben einen typische Trek Lösung. Alles Probleme haben ich doch meist in Minute 43-45 in Luft aufgelöst. Obwohl es hier schon arg blödsinnig war ..
    Und der Imperator ! ( warum bitte wurde der Captian) geht erst mal in den Puff..
    Ich finde DSC ist mit Abstand die beste Trek Serie in der ersten Staffel. Wo gab es so gute Schauspieler? Besonders Lorca Burnhamn und Saru sind super. Wir haben keinen Wesley oder Jack was ich super finde.
    Was mir noch gefallen hätte wäre wenn es kein Prequel wäre ( TOS konnte ich nie ernst nehmen brauchte auch die 2 .Schlusseinstellung nicht) & keine Klingonen. Ich mochte die Klingonen nie, ein unglaubwürdiges Volk das nur töten will und immer die selben Phrasen durchkaut.. man fragt sich wer wird hier Arzt oder baut die Raumschiffe

    Die Rede von Burnham war aber einfach nur HAMMMER! Aber was ich bis nun zum Ende immer noch nicht verstanden haben.. was bitte ist mit Ash genau passiert?? Voq? Wurde in ihn rein gebaut??
    Danke für die tollen Cast von Euch beiden.

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